Was sind Superfoods?

Superfoods sind Pflanzen und Pflanzenprodukte mit einer besonders hohen Nähr- und Vitalstoffdichte. Sie stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, sich selbst täglich über die Nahrungsaufnahme frische Lebensenergie zu schenken. Von nichts kommt nichts. Superfoods enthalten in großen Mengen Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien, Ballaststoffe und Phytonährstoffe (sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe), aber auch wertvolle Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette. Superfoods sind super für die Gesundheit und unterstützen ein freies und glückliches Lebensgefühl, weil sie den Nährstoffmangel im Körper aufheben. In Rohkostqualität sind sie als naturbelassene Nahrungsmittel in der Lage, dem Körper das zu liefern, was er energetisch und stofflich braucht, um sich nicht nur selbst zu heilen und vor Erkrankungen zu schützen, sondern auch vom allgemeinen Wohlbefinden her in neue Dimensionen vorzustoßen.

Höchste Lebensmittelkategorie

Der Begriff „Superfood“ wurde bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts geprägt, aber erst jetzt – im großen gesellschaftlichen Trend zu vitalstoffreicher Ernährung und gesunder Lebensweise – hält er Einzug in das Bewusstsein vieler Menschen. Da wir uns unsere Lebensmittel inzwischen genauer anschauen, konnte es nicht ausbleiben, dass wir neue Kriterien entwickeln, woraus unsere tägliche Nahrung bestehen sollte. Mittlerweile gibt es viele Studien, die beweisen, dass pflanzliche Nahrungsmittel wesentlich gesünder sind als tierische. Insbesondere die pflanzliche Rohkost wird heutzutage von vielen Fachleuten als die beste und gesündeste Lebensmittelgruppe angesehen. Allein schon aus diesem Grund sind rohköstliche Mahlzeiten eine Super-Ernährung.
Es gibt allerdings einen Trend, der suggeriert, dass Superfoods besonders unter exotischen Lebensmitteln zu finden sind, obwohl der Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen in heimischen Pflanzenprodukten denen exotischer Lebensmittel oft nicht nachsteht. Das führt dazu, dass einheimische Früchte wie die Schwarze Johannisbeere im Konsumenteninteresse eindeutig unterbewertet werden, während die Nachfrage nach den „Exoten“ künstlich angekurbelt wird. Das beste Superfood ist für mich sowieso das Pflanzengrün. Hierbei handelt es sich um die grünen Blätter vom Wurzelgemüse, die verschiedenen grünen Salat- und Kohlsorten, die Wildkräuter sowie die grünen Blätter von Bäumen und Sträuchern. Als Zutat für den grünen Smoothie ist der Super-Wirkstoff „Chlorophyll“ schon heute ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung einer stetig anwachsenden Anzahl gesundheitsbewusster Menschen.

Die Gehaltvollen

Steigerung des Rohkostanteils

Superfoods geben uns nicht nur Energie, sondern sorgen auch dafür, dass der rohköstliche Anteil unserer Ernährung steigt. Wenn uns etwas nämlich nicht nur schmeckt, sondern auch Power gibt, verlangt unser Körper automatisch mehr davon. Achten Sie beim Einkauf also nicht nur auf Bio-, sondern auch auf Rohkostqualität!
Der Begriff „Superfood“ ist nicht geschützt. Und es gibt auch keine allgemeinverbindlichen Aufnahmekriterien in den erlesenen Club. Jeder Experte schwärmt daher von anderen Produkten. Ich bin besonders von der nachfolgenden Auswahl begeistert und habe sie zum festen Bestandteil meiner „Lebensenergie-Versorgung“ gemacht:

Acaibeeren, Algen, Aloe vera, Aroniabeeren, Avocado, Baobab-Pulver, Blätter von Bäumen und Sträuchern, Cashewkerne, Chiasamen, Gojibeeren, Granatapfel, Graspulver, grünes Blattgemüse, Hanfsamen, Heidelbeeren, Ingwer, Kakao, Kokosnuss, Kurkuma, Leinsamen, Maca-Pulver, Mandeln, Matcha-Grüntee-Pulver Moringa-Pulver, Paranüsse, Pekannüsse, Pistazien, Schwarze Johannisbeeren, Schwarzer Sesam, Sonnenblumenkerne, Sprossen, Walnüsse, Wildkräuter

Superfoods gibt es in unterschiedlichen Verarbeitungsformen, manche bei uns auch nur als Pulver. Generell gilt: je weniger verarbeitet, umso besser! Superfoods lassen sich auf vielfältige Weise genießen. Solo als Snack für zwischendurch, als Zutat für Müsli und (Obst-)Salate und besonders effektiv im Smoothie.

Warum sind Superfood-Smoothies so gesund?

Mixen stellt einen unschlagbaren Vorteil für die Aufnahme der Inhaltsstoffe aus rohen Pflanzen in den Körper dar. Durch das Aufbrechen der unverdaulichen Zellulosewände der Pflanzenzellen wird Rohkost gut verdaulich und bekömmlich. Der Power-Mixer setzt auf diese Weise alle Nährstoffe frei, die dadurch direkt in unseren Stoffwechsel eingebaut werden können. Anders als beim Kochen bleiben alle wertvollen Vitalstoffe unverändert und naturbelassen. Der Smoothie erlaubt unendliche Kombinationsmöglichkeiten der Inhaltsstoffe, für jeden Geschmack und jeden Bedarf!

Natürlicher Verdrängungswettbewerb in der eigenen Küche

Durch pflanzliche Rohkosternährung werden die Nahrungsmittel vermieden, die den Körper schädigen und seine Lebensenergie absenken können: Tierprodukte und raffinierte Pflanzenprodukte. Richtig zubereitete Superfood-Smoothies sind frei von Cholesterin und Transfetten, enthalten keine raffinierten Kohlenhydrate und krebserregenden Stoffe, die beim Erhitzen von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten gebildet werden, verhindern eine Übersäuerung des Organismus und versorgen ihn stattdessen mit großen Mengen Antioxidantien, Vitaminen, Ballaststoffen, Phytonährstoffen und Nahrungsenzymen.

Die Fruchtigen

 

Fit mit Mineralien

Viele Superfood-Pflanzen enthalten in größeren Mengen auch Mineralstoffe, für deren Bedarfsdeckung man sonst eher an tierische Lebensmittel denkt. Kalzium etwa – wichtig für gesunde Zähne und Knochen, die Blutgerinnung, Muskelentspannung, Nervenfunktion und Energiespeicherung – ist nicht nur in Milchprodukten vorhanden, sondern auch in Kohl und im Blattgemüse, in Orangen, Sesam, Chiasamen, Mandeln und Feigen. Und die Versorgung mit Eisen und Zink kann nicht nur über Fleischprodukte erfolgen, sondern auch über Pflanzennahrung. Eisen kommt in nennenswerten Mengen in Nüssen, Kürbiskernen, Leinsamen, Avocados, Johannisbeeren, Kokosnüssen, grünem Blattgemüse, Roten Beten, Rosinen und Feigen vor. Nüsse und Samen sind zugleich auch eine gute Quelle für Zink, dessen Mangel sich vor allem durch ein geschwächtes Immunsystem bemerkbar macht. Aber auch Getreide und Hülsenfrüchte leisten einen guten Beitrag, um den Bedarf an Zink zu decken. Dabei empfiehlt sich der Verzehr von Linsen oder Bohnen vor allem als Sprossen, aus denen Zink für den Körper besonders gut verfügbar ist.
Mit Magnesium sind alle gut versorgt, die gern Pflanzennahrung essen, denn die grünen Blätter sind eine Hauptquelle für diesen Mineralstoff. Er ist auch dafür verantwortlich, dass das Blatt überhaupt grün ist. Magnesium ist wichtig für Knochen, Nervenfunktionen und einen geregelten Herzrhythmus. Stress, intensiver Sport oder Krankheit können den Bedarf erhöhen.

Haste Superfoods in der Tasche, haste immer was zu nasche!

Getrocknete Superfoods sind hervorragend geeignet, den ganzen „Knabberbereich“ unserer Ernährung energetisch aufzupeppen. Zu Gelegenheiten, wo wir uns sonst mit Schokolade, Keksen oder anderen Süßigkeiten füttern, um uns zu trösten, zu belohnen oder den besonderen Kick zu verschaffen, genießen wir die rohköstlichen „Perlen der Natur“ und erfreuen uns an ihrer sättigenden, befriedigenden und energetisierenden Wirkung. Rohköstliche Superfood-Riegel und Rohkostschokolade haben hier ebenfalls ihren einzigartigen Stellenwert.
Allein eine solche Umstellung auf „Knabber-Rohkost“ verändert schädliche Gewohnheiten und dezimiert die Dickmacher in unserer Nahrungsaufnahme.

Haben Sie Lust auf einen leckeren Smoothie und zuhause schon einen leistungsstarken Mixer stehen? Dann probieren Sie jetzt im Frühjahr doch mal das folgende Rezept „Vitalstoff-Erwachen“:

Für 6 Personen (ca. 1,2 Liter)
10 Minuten Zubereitungszeit
12 Stunden Einweichen

Vitalstofferwachen

Zutaten

  • 4 getrocknete Datteln (entsteint)
  • 100 g Pekannüsse
  • 200 ml Wasser (insgesamt zum Einweichen)
  • 2 Orangen
  • 1 kleine Kurkumawurzel (ca. 10 g), alternativ: 1 TL Kurkumapulver
  • 18 junge Lindenblätter
  • 15 junge Buchenblätter
  • 15 junge Stachelbeerblätter
  • Ca. 200 ml Wasser (zum Mixen)

Zubereitung

  1. Die Datteln und Pekannüsse in jeweils 100 ml Wasser 12 Stunden einweichen, am besten über Nacht.
  2. Die Orangen schälen und in Stücke schneiden. Die Kurkumawurzel waschen und in Stücke schneiden. Linden-, Buchen- und Stachelbeerblätter waschen und abtropfen lassen. 6 große Lindenblätter als Untersetzer für die Gläser beiseitelegen. Alle restlichen Blätter mit Orange und Kurkuma in den Mixer geben
  3. Die Datteln mitsamt dem Einweichwasser ebenfalls in den Mixer geben. Die Pekannüsse in ein Sieb abgießen und ohne das Einweichwasser dazugeben. 200 ml Wasser hinzufügen.
  4. Den Mixer auf kleinster Stufe starten, dnn alles auf höchster Stufe pürieren, bis ein cremiger Smoothie entstanden ist. Die Konsistenz prüfen. Nach Belieben noch etwas wasser dazugeben und erneut kurz mixen.
  5. Den Smoothie in Gläser füllen und zum Servieren jeweils auf 1 großes Lindenblatt stellen. Frisch und gut gelaunt genießen.

Das Rezept stammt aus meinem Buch „SUPERFOOD-SMOOTHIES: Vitalstoffpower für mehr Energie“, das am 1. Februar 2016 bei GU erschienen ist.

Wenn Sie mich live erleben und persönlich Fragen stellen möchten, besuchen Sie einen meiner Live-Vorträge. Oder buchen Sie einen Online-Kurs mit mir auf Udemy. Mehr über meine Arbeit erfahren Sie auf www.burkhard-hickisch.de. Vielen Dank für Ihr Interesse.


Burkhard Hickisch

Burkhard Hickisch, Grüne-Smoothies-Enthusiast, Gründer der Grüne Smoothies GmbH, Bestseller-Autor, Musiker, Experte der Lebensenergie-Konferenz → zum Expertenprofil