Ich hatte lange Zeit keine Muße, mich meiner „Musiksucht“ hinzugeben, aber die sonnigen Wochen bringen auch die Lust auf Musik und Tanzen wieder in Wallungen. Es ist natürlich Pflichtprogramm, die neuen „Mix-Tapes“ (wie es zu Zeiten von Kassetten noch hieß – für die Jüngeren: das war vor gefühlten 5000 Jahren eine primitive, heute eher als Dinosaurier-artig einzuordnende Technologie) für die sommerlichen Autofahrten zusammenzustellen.

Musik, Singen, Tanzen, Sonne, draußen Sein und das Leben genießen – das sollte das genetische Basis-Programm für die nächsten Monate sein. Was kann man Besseres für die Kultivierung der Lebensenergie tun?!!

Möget Ihr viel Freude mit meiner kleinen musikalischen Reise kreuz und quer über unseren wunderbaren Planeten Erde haben.


Um das Menü der Playlist zu sehen, kann man oben links im Video auf die 3 weißen Striche klicken – dann erscheinen die 7 Titel untereinander und man kann auch beliebig auswählen. Wenn man sich die Playlist direkt auf Youtube anschaut, dann erscheint das Menü automatisch auf der rechten Seite.

Es geht los in England mit der fantastischen Joss Stone, einer einzigartigen Ausnahme-Sängerin, die sich schon mit ihrer ersten Platte in den Olymp der besten Gesangs-Diven aller Zeiten katapultiert hatte. Das war vor 13 Jahren und Joss war gerade mal 16. Mit ihrer neue Platte ist sie für mich auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft angelangt – was ein Feuer! Die Lady hat den Soul, den Funk und den Groove wirklich in jeder Zelle. Hier eine Unplugged-Version einer ihrer neuen Songs.

La Chergas Cooking Dub tummelt sich seit Jahren in meinen Weltmusik-Playlists und ist jeden Sommer wieder auf´s Neue ein vitalisierender Tanzbein-Schwinger.

Maneesh de Moor preist die Flußgöttin mit einem eher chillig-smoothen Soundgeflecht und übergibt den Staffelstab an seine indische Landsfrau Susheela Raman, die mit „Raise up“ und einem hypnotisch schweiß-treibenden Beat ordentlich Feuer entfacht.

Der französische Watch Clan hat mit „We are one“ eine Ohrwurm—Gänsehaut-Hymne an die ganze Menschheit komponiert, mit der er – sehr aktuell zum Weltgeschehen passend – dazu aufruft, endlich alle (inneren und äußeren) Mauern einzureißen.

Flavia Coelho, eine der aktuellen Jungstars in Brasilien, bringt den landestypischen leichten Brasil-Swing in die Beine und die herrlich verrückten Franzosen von La Caravan Passe legen noch ein paar jazzige Swing-Briketts nach, sodass man am Ende der Playlist eigentlich nur noch breit grinsend beschwingt in den Tag stürzen kann.