Theodor Dierk Petzold: Vom Jammern in der Opferrolle hin zu mehr Autonomie

Vor einigen Jahren hatte mich der Redakteur eines Newsletters für Selbsthilfegruppen (SHG) um einen Artikel zur salutogenen Kommunikation gebeten und gefragt, ob die auch gegen „Jammern“ helfe, das in vielen SHG ein Problem sei. Damals habe ich nur kurz erwähnt, dass Jammern ein Durchgangsstadium in der Entwicklung sei. Inzwischen habe ich „Jammern“ auf dem Hintergrund von Kommunikationsmustern genauer reflektiert. Da bekommen Jammern und Klagen ihren Sinn. Wenn wir diesen Sinn verstehen